
resilienz & burnout prävention
Immer höher, weiter, schneller. Das ist es, was wir entweder wollen oder wollen sollen: mehr lernen, mehr Geld, mehr Erfahrung, mehr Entwicklung, mehr alles. Solange bis es nicht mehr geht. Zu oft vergessen wir, dass die Arbeitsdichte sich in den letzten Jahren erhöht hat und nun wird der Wunsch nach einem „Weniger“ immer lauter.
Nachhaltigkeit ist das Stichwort. Ehrgeiz und das Streben nach „Mehr“ bringt uns voran und macht uns großartig. Gleichzeitig kann es zerstörerisch werden, wenn die Extreme überhand nehmen. Im Gegensatz dazu verhält es sich mit dem Wunsch nach „Weniger“ ähnlich: Er kann uns schützen und uns Regeneration spenden, uns Raum geben, um das Hier und Jetzt zu genießen. Ebenso kann er im Extremen den Stillstand verur-sachen, der ebenfalls zerstörerisch für unser Sein ist.
Resilienz neu gedacht:
Auch hier findet sich oft der Gedanke „höher, weiter, schneller“. Resilienz soll uns ermöglichen, noch mehr leisten zu können und noch länger einen Misstand auszuhalten.
Was, wenn es beim Thema Resilienz nicht darum geht, mehr auszuhalten, sondern die eigenen Grenzen zu respektieren und zu schützen? Dabei geht es um ein ganz individuelles Betrachen von Leistungsgrenzen und emotionalen Grenzen.
Wir möchten euch ein neues, nachhaltiges Verständnis von Resilienz mit auf den Weg geben. Dazu beschäftigen wir uns mit Reflexionstools zu Analyse der eigenen Emotionalität und dem gelunge-nen Umgang damit, dem Setzen und Schützen eigener Grenzen z.B. durch „Nein“-Sagen und natür-lich mit verschiedensten Warnsignalen, die ein Burnout mit sich bringen kann.
Gleichzeitig ist es uns wichtig, das Stigma „schwach“ von einem Burnout zu lösen. Viele haben Angst, selbst irgendwann betroffen zu sein und das nicht nur wegen der Symptomatik, sondern ganz besonders auch durch die gesellschaftliche Schambehaftung des Themas.
